Verlag Der gesunde Menschenversand: Spoken Word, Slam Poetry und mehrVerlag Der gesunde Menschenversand: Spoken Word, Slam Poetry und mehr

Karl Marx - "DER GESUNDE MENSCHENVERSAND ist eine Form historischer Dummheit und ein Instrument der herrschenden Klasse."

I wott nüt gseit ha

  • Pedro Lenz: I wott nüt gseit ha
  • Monologe des Kummers
  • Der gesunde Menschenversand, 2004
  • ISBN 978-3-9521517-8-5
  • CHF 27.00
  • Audio-CD, 58 Min.

Sie reden und reden und reden sich nicht selten in Rage, doch sie können den kleinen oder grossen Nöten des Alltags selten etwas entgegenhalten: Die Figuren in Pedro Lenz' Monologen verlieren die Fassung, wenn ihr Sohn beim ersten Rausch in den Hundekorb kotzt oder wenn sie im indischen Restaurant kein währschaftes Stück Fleisch bekommen. 

 

Lenz hat die skurrilen Mundartgeschichten eigens für die Bühne geschrieben. Die Sprache ist seiner Umgebung abgelauscht. Mit feinem Gespür zeichnet er die Figuren und deren Schicksale - man meint beinahe, sie würden vor einem stehen.

 

Für die Zwischenmusik ist des Autors Lieblingsband «Die Zorros» besorgt.

 

Auch als Audio-Download auf www.spoken-word.ch erhältlich!



WochenZeitung (WoZ), 20. Januar 2005

Beim zweiten Hinhören allerdings entpuppt sich seine Rede als kunstvoll rhythmisiert, geformt mit Klangentsprechungen, durchsetzt mit Reimen und ab und zu mit skurrilen Stabreimkaskaden, die nicht mehr enden wollen.  ... Bei den nicht selten tragikomischen Figuren, die er zeichnet, kann es sein, dass man plötzlich in den Spiegel schaut.

Solothurner Zeitung, 22. Dezember 2004

Auf der anregenden CD wird überhaupt so manches Zeitthema auf mal humorige, mal schärfere Art abgehandelt, dass man - animiert über so viel Träfes - Stück für Stück zuhört und dabei manchmal laut herauslacht. ... Die Coolness, mit der Lenz die poetischen Intentionen seiner Zeitgenossen auswertet, verdient uneingeschränkte Anerkennung.

Der Bund, 13. Oktober 2004

Lenz spielt mit den Erwartungen und führt seine Hörerschaft am Ende mit viel Charme hinters Licht. Es geht ihm offensichtlich nicht darum, seine Helden des Alltags blosszustellen, sondern vielmehr übt Lenz sich im klanglichen und gedanklichen Experiment, spielt mit der Sprache wie auf einem Instrument, lässt die Umlaute singen und die Konsonanten hämmern in seinem melodiösen Berndeutsch.